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Aktuelles aus dem Mitteilungsblatt
"inform"
Über den folgenden Link können Sie die wöchentlichen Berichte der Ortsgemeinden im Mitteilungsblatt der Verbandsgemeinde Hachenburg abrufen:
"inform" VG Hachenburg
 
 
Die Gemeinde Gehlert wurde Sieger im Wettbewerb 2015 "Unser Dorf hat Zukunft" in der Hauptklasse des Kreiswettbewerbs, beim Regionalentscheid und auf Landesebene!

Die Pressemitteilung der ADD Koblenz zum Sieg bei dem Regionalentscheid finden Sie unter www.add.rlp.de
Die Pressemitteilung des Ministeriums wurde unter  http://isim.rlp.de veröffentlicht (s.u.).

 
Sitzungen und Veranstaltungen
16.08.2017 19 Uhr Gemeinderatssitzung im Dorfgemeinschaftshaus
29.08.2017 Ausflug nach Mainz (organisiert von Arbeitskreis Dörfliches Leben und VdK Gehlert)
Abfahrt 8.30 Uhr vom Brunnenplatz
4. Okt. 2017
15 Uhr Seniorentreff im Dorfgemeinschaftshaus
 

Ergebnisprotokoll
Workshop
„Lebendige Dorfmitte“
am 16.03.2017

Moderation:  Claudia Redlin, Claudia Renz, RU-PLAN Redlin+Renz Dreikirchen
Protokoll: Claudia Renz

Begrüßung / Einführung
Ortsbürgermeister Kunz und Frau Redlin begrüßen die Anwesenden zum Workshop, bei dem die Gestaltung des Ortskerns im Vordergrund steht. Es folgt zunächst eine kurze Info zu verschiedenen anderen Themen.

Die Arbeitsgruppe „Kinderspielplatz“ ist bereits sehr aktiv, sie hat einige Ideen der Kinder aus dem Kinder-Workshop aufgenommen, die bereits im Frühjahr durch mehrere Pflanz- und Bauaktionen umgesetzt werden.

Tempo 30-Zone: Herr Kunz berichtet, dass es keine positive Entscheidung zur Ausweisung einer Tempo 30-Zone gibt, da nach Aussagen der Kreisverwaltung und LBM nur 30er-Zonen an Kindergärten und Schulen neu ausgewiesen werden können.
Viele AK-Teilnehmer sprechen sich für eine selbst gestaltete Beschilderung aus.  Außerdem wird der Gemeinderat noch über die Anschaffung von Geschwindigkeitsanzeigen an den beiden Dorfeingängen entscheiden.

Bankkataster Gemarkung Gehlert: Es wurde ein Bankkataster aufgestellt, mit der Aussage, in welchem Zustand die Bänke sind. Der AK „Dörfliches Leben“ wird die Sanierung der Bänke durchführen. Es wäre schön, wenn sich Bürger für die neuen Bänke als „Bankpaten“ beim Bürgermeister melden würden. Vorab sollte eine kleine Werbung dafür im Dorf gemacht werden.

Geplantes Neubaugebiet: Die Ausweisung eines neuen Baugebiets im Flächennutzungsplan der VG Hachenburg kann vorerst nicht berücksichtigt werden, da die VG über mehr potenzielle Bauflächen verfügt als ihr nach den Vorgaben des Regionalen Raumordnungsplans zustehen. Die Gemeinde hält jedoch an der Planung fest; diese wir in die Fortschreibung des Dorfentwicklungskonzepts (DEK) aufgenommen.

Gestaltung Ortskern / Leader-Förderung: Eine attraktive Gestaltung des Ortskerns, mit Brunnenplatz, Dorfgemeinschaftshaus + weitläufigem Umfeld und Jugendtreff stehen im Fokus des heutigen Workshops. Neben den baulich-gestalterischen Maßnahmen soll auch der Ortskern als „Lebendige Dorfmitte“ belebt werden. Diese Themen können in einen Antrag zum EU-Förderprogramm LEADER der LAG Westerwald gefasst werden.
Frau Renz führt aus, welche Förder-Kriterien es gibt. LEADER-Projekte werden nach verschiedenen Auswahlkriterien bewertet, wie z.B.: Kooperation mehrerer Akteure, Bottom-up in der Projektentwicklung, Stärkung der regionalen Identität, regionale Bindung junger Menschen, Barrierefreiheit, Sicherung der Daseinsvorsorge, etc. Je mehr Kriterien erfüllt werden, desto höher sind erreichte Punktzahl und Förderansatz. 2x/Jahr (Frühjahr/Herbst) können Anträge gestellt werden. Bis zu 75% der erforderlichen Kosten können gefördert werden (bei innovativen Projekten mit Vorbildcharakter). Nach positivem Bescheid der ADD kann das Projekt umgesetzt werden.

Exemplarisch wird ein ähnliches Projekt einer anderen Ortsgemeinde kurz vorgestellt.
Die AK-Teilnehmer überlegen, ob solch ein Projekt in Gehlert umgesetzt werden könnte, kommen aber zu dem Ergebnis, dass diese hohen Investitionen nicht zu tätigen sind. Auch die Einrichtung eines Mobilen Marktes wird skeptisch gesehen, da bereits fahrende Händler an den jeweiligen Häusern der Kunden halten und somit der Kunde keinen Weg ins Dorfzentrum zurückzulegen hat. Nachbarschaftsfahrdienste funktionieren in Gehlert gut, so dass Einkäufe im nahegelegenen Hachenburg erledigt werden können.
Die Gruppe spricht sich gegen einen LEADER-Antrag aus. Anhand eines Plakats werden jedoch mögliche Maßnahmen zur Verbesserung der Ortsmitte festgehalten. Ob ein Förderantrag aus dem DE-Programm zu einzelnen Maßnahmen gestellt werden soll, ist dann zu gegebener Zeit durch den Gemeinderat zu entscheiden.

Die nachfolgen Einzelprojekte sind Module zur Gestaltung einer „LEBENDIGEN ORTSMITTE“ und können als Einzelmaßnahmen (ggfs. mit Eigenleistungen) schrittweise und je nach Haushaltslage umgesetzt werden:

 

LEBENDIGE

ORTSMITTE

Ellipse: LEBENDIGE
ORTSMITTE

BRUNNENPLATZ

Textfeld: BRUNNENPLATZ

DGH + UMFELD

Textfeld: DGH + UMFELD

Platzmitte:

-Eingrünung, Bauernzaun

-Sitzplatz, Bänke

-Pergola, Schutz zur Straße

- barrierefreier Zugang vom Busplatz

-Infotafel

Textfeld: Platzmitte:
-Eingrünung, Bauernzaun
-Sitzplatz, Bänke
-Pergola, Schutz zur Straße
- barrierefreier Zugang vom Busplatz
-Infotafel

Erweiterung:

-Infotafel

-Tafel Dorfgeschichte

-Plakatwand

Textfeld: Erweiterung:
-Infotafel
-Tafel Dorfgeschichte
-Plakatwand

-Mitfahrerbank

-Mitfahrerhaus

Textfeld: -Mitfahrerbank
-Mitfahrerhaus

JUGENDTREFF

Textfeld: JUGENDTREFF

SPIEL- FREIZEIT- ERHOLUNGSBEREICH

Textfeld: SPIEL- FREIZEIT- ERHOLUNGSBEREICH

erste Ergänzungen:

-Sträucherhöhle (Versteck-Spiel)

-Pflanzaktion 25.03.2017

-Röhrentelefon

-Wasserspiel mit Pumpe

-Hütte auf Podest (Mitte/Ende Mai)

Textfeld: erste Ergänzungen:
-Sträucherhöhle (Versteck-Spiel)
-Pflanzaktion 25.03.2017
-Röhrentelefon
-Wasserspiel mit Pumpe
-Hütte auf Podest (Mitte/Ende Mai)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

PRIVATE VORHABEN

Textfeld: PRIVATE VORHABEN

 

-Fassadenerneuerung

-event. Fundamentsanierung

-Platzgestaltung am DGH erst nach Fassadenerneuerung

Textfeld: -Fassadenerneuerung
-event. Fundamentsanierung
-Platzgestaltung am DGH erst nach Fassadenerneuerung

können zu gegebener Zeit ergänzt werden

Textfeld: können zu gegebener Zeit ergänzt werden

-Sanierungsmaßnahmen sind dringend notwendig

(Dach neu, energetische Sanierung)

Keine Förderung

(DE, I-Stock, Sportbund)

Textfeld: -Sanierungsmaßnahmen sind dringend notwendig
(Dach neu, energetische Sanierung)
Keine Förderung 
(DE, I-Stock, Sportbund)

 

 

 

 

 

Ergebnisse / nächste Schritte
Alle Maßnahmen werden in die Fortschreibung des DEK aufgenommen. Beim nächsten Treffen wird das Maßnahmen- und Kostenprogramm sowie eine Gestaltskizze zum Brunnenplatz vorgestellt. Ein Termin wird zu gegebener Zeit bekannt gegeben. Interne Treffen werden von den Projektgruppen selbständig organisiert.

 

 

Ergebnisprotokoll

3. Arbeitskreistreffen

am 19.09.2016 um 19.00 Uhr, Ende 21.00 Uhr
im Dorfgemeinschaftshaus, Gehlert

TOPs:

F    Begrüßung / Einführung
F    Projekte und weiteres Vorgehen
F    Ausblick / nächster Termin
Moderation:  Claudia Redlin, Claudia Renz, RU-PLAN Redlin+Renz Dreikirchen
Protokoll: Carina Griegoleit

Begrüßung / Einführung

Ortsbürgermeister Kunz und Frau Redlin begrüßen die Anwesenden zum 3. Arbeitskreistreffen, bei dem derr weitere Moderationsverlauf und die Projektsteuerung im Vordergrund stehen.

Herr Kunz berichtet zunächst von einem Gespräch mit dem Landrat, bei dem er die Wünsche und Anregungen der Gemeinde vortrug:
Ausbau K24: Eine Verbreiterung und Erneuerung der Fahrbahn sei nötig. Weiterhin solle ein Fuß- und Radweg Richtung Hachenburg angeschlossen werden. Der Landrat stimme dem Ausbau der K24 grundsätzlich zu, der LBM stelle Pläne für 2017 auf. Der angeregte Fuß- und Radweg sei jedoch sehr teuer und könne von Seiten des Landes nicht realisiert werden. Herr Kunz regt an, andere Fördermittel ausfindig zu machen oder die Realisierung auf Kosten der Ortsgemeinde Gehlert und der Stadt Hachenburg voran zu treiben.
Geschwindigkeitsbegrenzung Ortsmitte: Eine Geschwindigkeitsmessung habe ergeben, dass 20% des Verkehrs überhöhtes Tempo aufweisen (Maximalgeschwindigkeit von 88km/h). Aufgrund dessen solle eine weitere Prüfung der Verkehrssituation durch das Land erfolgen; bzgl. der Einrichtung von Tempo 30-Zonen sehe der Landrat einen positiven Entscheid allerdings eher verhalten.
Tourismusförderung: Der Landrat habe angeregt, den Wassererlebnispfad als sogenannte Wäller Tour (Oberbegriff von Premiumrundwanderwegen im Westerwald) aufnehmen zu lassen. Die nötige Anbindung, Ausstattung und Beschilderung sei bereits gegeben, sodass keine weiteren Investitionen nötig seien. Vermarktet würden die Wäller Touren vom Westerwald Touristik-Service Montabaur via Informations-Flyer, Online-Angebot und Aufnahme in diverse Wanderführer.
Neubaugebiet: Die Änderung des Flächennutzungsplans berücksichtigt die Ausweisung des Neubaugebietes im Bereich südlich der Straße „Zum Eichholz“ und nördlich der Straße „Auf dem Schwenkhaus“. Die Ausdehnung in südlicher Richtung bis zum „Hohlweg“ sei aufgrund der Leitungsführung dort problematisch. Das Plangebiet sei begrenzt, da es den Vorgaben der Raumordnung zu Gemeindegröße, Einwohnerzahl und verfügbaren Baulücken innerhalb des Ortes entsprechen müsse. Der FNP solle im Frühjahr 2017 im VG-Rat  beschlossen werden. Im Anschluss daran könnten konkrete Planungen aufgenommen werden.
Weiterführend erläutert Herr Kunz, was seit dem letzten Treffen passiert sei:

·         Freifläche am Dorfgemeinschaftshaus wurde gepflegt, einige Sträucher sollen noch gegen Blühpflanzen getauscht werden.
Säuberung des Brunnenplatzes + Rückschnitt der Sträucher, Entfernung des morschen Hinweisschildes zum Freizeitgelände und geplante Erneuerung
Informations- und Schautafel neben der Bushaltestelle, Informationen zu neuem Schild analog des vorh. Wassererlebnis-Schildes wurde eingeholt (Hersteller bekannt, , Material langlebig und modern)
Gemeindebeete von Anwohnern  gesäubert, Birnbäume soll noch durch Hortensien ersetzt werden
 Planung Freizeitgelände: bis zu den Herbstferien soll eine Hütte errichtet werden, Angebote für Geländer-Erweiterung wurden angefordert, Hersteller von Wellnessbänken wurde gefunden (Inklusive Firma, Rhein-Mosel-Werkstätten, Koblenz)

Ferner erläutert Frau Redlin das weitere Vorgehen der Dorfmoderation. Im Anschluss daran stellt Frau Renz den aktuellen Stand der Planungen anhand einer Karte dar. Die weiteren Arbeiten und Zuständigkeiten werden besprochen. Die Ergebnisse sind der nachstehenden Übersicht zu entnehmen.
 

PROJEKTSTEUERUNG

Thema

Projekt/Idee/Anregung

Zuständigkeit

Kurzfristig (bis 5 Jahre)

Verkehr

Tempo 30 – Zone

Gemeinderat

 

Mobile Geschwindigkeitsanzeige

Gemeinderat

Öffentlicher Raum

Umfeldgestaltung DGH

Skizze, Kosten (Büro RU-PLAN)
Umsetzung in Eigenleistung

 

Aufwertung Spiel-Freizeit-Anlage

Planung im Kids-Jugend-Treff

 

„Bankkataster“, Patenschaften für Bänke, Patenschaften für Grüngestaltung und Pflege

Eigenleistung, zum Teil bereits umgesetzt > Verstetigung

 

Gestaltung am Brunnenplatz

Idee: Mitfahrerbank

Tourismus

Touristisches Konzept, Angebote und Aktivitäten (FeWo, Gastronomie, Wanderwege…)

Tourist-Information Hachenburger Westerwald
Gasthaus Kunz als Einkehrmöglichkeit einbeziehen

 

Wassererlebnispfad als Wäller Tour, ist gleichzeitig Zugang zum Westerwald-Steig, offizielle Anerkennung und Ausweisung??

Tourist-Information Hachenburger Westerwald

Dorfleben

Sicherung der Angebote durch Ausbau des Helferpotentials

Direkte und projektbezogene Ansprache

 

Mobile Händler – Termine veröffentlichen

Händler zusammenfassen,

 

Schaffung eines Netzwerks von Senioren-Alltagshilfe

Besprechung beim Seniorentreff

Mittelfristig (5-10 Jahre)

Verkehr

Fuß + Radweg entlang der K24

Gemeinderat

Öffentlicher Raum

Grillhütte (Dachsanierung)

Eigenleistung

Langfristig (über 10 Jahre)

Energie

Smartes Dorf, eigenständige Energieversorgung

Energieberater VG

Dorfleben

Dorftreff im „Alten Gasthaus“

Private Initiative

 

Die nächsten Treffen finden als

Kids-Workshop am Freitag, 07. Oktober 2016 ab 16:00 Uhr im Jugendzentrum Gehlert,

Arbeitskreis Spielplatz, 13. Oktober 2016 um 19:00 Uhr im Dorfgemeinschaftshaus und

Senioren-Treffen am 02. November 2016 um 15:00 Uhr im Dorfgemeinschaftshaus statt.

Interne Treffen werden von den Projektgruppen selbständig organisiert.

   

nächster Termin:  19.09.2016: 3. AK-Treffen 

Ergebnisprotokoll
Ortsrundgang

                                         am 11.07.2016 um 18.30 Uhr, Ende 21.00 Uhr

TOP´s:
Begrüßung
Rundgang
Ausblick / nächster Termin

Moderation: Claudia Redlin, Claudia Renz, RU-PLAN Redlin+Renz Dreikirchen
Protokoll: Claudia Renz
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Begrüßung / Einführung
Ortsbürgermeister Kunz begrüßt die Teilnehmer zum Rundgang durchs Dorfzentrum, um einzelne Ortsbereiche näher unter die Lupe zu nehmen.

Rundgang
Der Rundgang startet am Dorfgemeinschaftshaus.

Dorfgemeinschaftshaus + Umfeld
- Renovierung der Fassade ist vorgesehen
- Parkplatz DGH soll keine erweiterte Nutzung durch Kinder erhalten
- Bereich Dorflinde: ungenutzte Wiesenfläche zugänglich machen, Sitzbänke, Holzpodest,
Trittsteinplatten in Rasen
- Hecke am Fußweg entfernen, Hecke entlang der Straße erhalten
- Beet am DGH-Eingang: Umgestaltung vornehmen, Reduzierung der Beetfläche,
pflegearmes Beet mit Blühsträuchern herstellen
(Planskizze + Pflanzenliste erstellt Büro RU-PLAN)

Brunnenplatz
- Standort des Brunnens beibehalten
- Renovierung des Brunnens vornehmen
- Linde am Brunnen entfernen, Wurzeln haben Pflaster bereist gehoben
- Bank an Brunnen herstellen
- Plakatwand neu herstellen (Material und Struktur an Infowand „Wasserlehrpfad" anpassen)
- alte Fundamente entfernen
- zentralen Innenplatz beleben und umgestalten
- gepflasterter Platz mit Sitz-Bankkombination oder mit mittigen Basaltstelen gestalten
- in den vier Platzecken jeweils Pflanzkübel mit jahreswechselnder Bepflanzung
- Platzfläche eventuell mit niedrigen Zaun einfassen
- Mit-Fahr-Bank am Brunnenplatz herstellen
- Schild „Freizeitgelände" neu herstellen
- Zypressen entfernen, Büsche beschneiden
- abgängige Birke fällen, zweite Birke beschneiden, Büsche beschneiden
(Bereich Buswendeplatz / Hauptstr. 5)

Gehweg zum Freizeitgelände
- Metallgeländer entlang des Baches erweitern, ca. 7m

Spielplatz
- Ideen für die Gestaltung des Spielplatzes werden bei einem Streifzug mit den Kids entwickelt und abgefragt
- auf dem vorh. Betonpodest offene Hütte mit Sitzmöglichkeiten herstellen
- Wasserspiel mit Matschtisch und Handschwengelpumpe herstellen
- Gebüschinsel zum Verstecken anpflanzen, in Verbindung mit den randlichen Gehölzen
- Papierkörbe aufstellen
- Relaxliegen und Bänke im Schatten aufstellen

Bachtal
- Brückengeländer erneuern
- kein offizieller Wasserspielplatz für Kids

Beete gegenüber der Alten Schule
- Birnbäume entfernen, Beete säubern und mit Bauernhortensien bepflanzen

Bankkataster

- 13 Bänke sind in der Gemarkung Gehlert vorhanden, die Zustandsbewertung geht von
sehr gut – sehr schlecht (sanierungsbedürftig)
- die Standorte der Bänke können so bleiben
- entlang des Wassererlebnispfades könnten noch ein paar mehr Bänke aufgestellt werden
- nach der Ersteinschätzung begutachtet nun eine Gruppe die Bänke und stellt eine Materialliste zusammen
- für die Sanierung der Bänke wird zu einer Aktion im INFORM aufgerufen

Geschwindigkeitsmessung / 30-Zone

- Geschwindigkeitsmessung in der Ortsmitte wurde durchgeführt, Auswertung läuft derzeit, Gemeinderat muss entscheiden, ob eine 30-er Zone in der Ortsmitte zukünftig entstehen soll

Termin / nächste Schritte

Nächstes Arbeitskreis-Treffen findet am

Montag, 19. September 2016 um 19,00 Uhr im Dorfgemeinschaftshaus statt.

Interne Treffen werden von den Projektgruppen selbständig organisiert.

 

Ortsgemeinde Gehlert

Ergebnisprotokoll

2. Arbeitskreistreffen

am 03.05.2016 um 19.00 Uhr, Ende 21.00 Uhr

im Dorfgemeinschaftshaus, Gehlert

Textfeld: Nächster Termin:
11.07.2016:                 Rundgang

TOP´s:

F    Begrüßung / Einführung

F    Projekte und weiteres Vorgehen

F    Ausblick / nächster Termin

 

Moderation:  Claudia Redlin, Claudia Renz, RU-PLAN Redlin+Renz  Dreikirchen

Protokoll: Claudia Renz

Begrüßung / Einführung

Ortsbürgermeister Kunz und Frau Redlin begrüßen die Teilnehmer der Dorfwerkstatt zum 2. AK-Treffen, bei dem es um die weitere Konkretisierung der von der Bürgerschaft genannten Ideen geht.

Herr Kunz trägt einige Mitteilungen im Rückblick auf das letzte Treffen vor. Am 06.06.16 findet die Kreisbereisung des Landrates zur Besichtigung vordringlicher Straßenbauprojekte des LBM statt. Der Ausbau der K24 sollte als vordringliche Maßnahme im Straßenausbauprogramm aufgeführt werden.

Im Rahmen von Gesetzesänderungen sind nun 30-er Zonen an KiTa´s, Schulen, etc. einfacher einzurichten. Es könnte nun ein neuer Antrag für eine 30-er Zone im Ortskern (Hauptstraße) gestellt werden. Begründung hierfür ist die öffentliche Nutzung des Dorfplatzes mit Buswendeplatz, Schulbusverkehr, sowie benachbartem Jugendtreff und Dorfgemeinschaftshaus. Zur Kontrolle der derzeitigen Fahrgeschwindigkeiten in diesem Bereich wird ein Messgerät zur „anonymen“ Messung aufgestellt.

Frau Redlin berichtet über eine Besichtigung mit der Eigentümerin vom Alten Gasthaus (ehemals Hülpüsch). Zur weiteren Konzeptentwicklung als Dorftreffpunkt wird eine kleine Arbeitsgruppe angeregt.

Die Inhalte der Teilnehmerrunde sind orange unterlegt in kursiver Schrift hervorgehoben.

Projekte / weiteres Vorgehen


 

 

 

 


 

 

Dafür ist noch Folgendes zu tun:

Weitere Ideen

2.                    Schritte / Maßnahmen

Ø      Erscheinungsbild

 

- Gestaltung Außenanlage DGH

- Nutzung Außenanlage (Inliner, Fußball, Fahrrad) > keine weiteren Nutzungen für Kids

- Dorfplatz, Anziehungsplatz für Kids  (Brunnen)

- Beete Ortsdurchfahrt durch  Patenschaften gepflegt

- Beet an Schule erneuern (Birne entfernen)

- Bankpaten! „Bankkataster“ (gut, mittel, schlecht) Bänke ergänzen

- Grillhütte

- Kinderspielplatz

- Außenbereich

- Obstbaumpflege

- marode Gebäude >> OG kann evtl. handeln nach geändertem Baurecht >> wenn Gefahr droht

- Förderung der Abrissentsorgung!

Ø      Einwohnerzuwachs  + viele Kinder

 

nächstes Treffen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Dafür ist noch Folgendes zu tun:

Weitere Ideen

3.                    Schritte / Maßnahmen

Ø      Touristisches Konzept

- touristische Aktivitäten

- Naherholung

- touristische Angebote

 

- Touristische Entwicklung von Gehlert

- Unterkünfte

- Gastronomie

 

- Ferienwohnungen auf Homepage überprüfen

- „Altes Gasthaus“ auf Gehlerter Homepage

- Treffen FeWo-Betreiber  Tourismus-Büro

- offizieller Zuweg zum Westerwald-Steig

- Flyer Wassererlebnispfad  entwickeln und verteilen

- Wassererlebnispfad mit QR-Code erweitern

- „besondere“ gastronomische Angebote

- Verbindung Touristikbüro Hachenburg

- Bierbrauen mit Gehlerter Wasser, Hbg. Brauerei

 

Weitere Ideen

4.                    Schritte / Maßnahmen

Ø      Smartes Dorf

- Eigenständigkeit  (keine Eingemeindung)

- Energieversorgung  (Hackschnitzel-Heizwerk)

 

- VG entwickelt Klimaschutz-Konzept

- Workshop >> 2016 Energiemanager

- Beratung von privaten und öffentlichen Projekten

 

Termin / nächste Schritte

Das nächste Treffen findet als Orts-Rundgang „Dorfwerkstatt Gehlert wandert“ am  

Montag, 11. Juli 2016 um 18.30 Uhr statt.    Treffpunkt am Brunnenplatz

 

 

Dorfmoderation Ortsgemeinde Gehlert

          Ergebnisprotokoll

1. Arbeitskreistreffen

am 08.03.2016
 

TOP´s:

F    Begrüßung / Einführung

F    Projekte und weiteres Vorgehen

F    Ausblick / nächster Termin

 

Moderation:  Claudia Redlin, Claudia Renz, RU-PLAN Redlin+Renz  Dreikirchen
Protokoll: Claudia Renz

Begrüßung / Einführung

Ortsbürgermeister Kunz und Frau Redlin begrüßen die Teilnehmer der Dorfwerkstatt zum 1. AK-Treffen, bei dem es um die Konkretisierung der von der Bürgerschaft genannten Ideen geht.

Zur Eröffnung der Arbeitskreissitzung gibt Frau Redlin einen kurzen Rückblick auf die Themensammlung der Dorfwerkstatt. Die Zusammenfassung der „wichtigsten Themen“ lassen sich bereits genannter Maßnahmen/Ideen und folgenden drei Hauptthemenbereichen zuordnen:

- Gehlert – attraktive Wohngemeinde für Jung + Alt

- Gehlert – gute Dorfgemeinschaft und attraktive Angebote

- Gehlert autark / Freizeit + Natur

Es ist zu klären, welche weiteren Schritte zur Planung und Umsetzung der Projektideen notwendig sind und wer welche Aufgaben dafür übernimmt. Da die Teilnehmer an allen Themenbereichen teilnehmen möchten, wird keine Aufteilung in Arbeitsgruppen vorgenommen. Die Teilnehmer entscheiden selbst, welche Themen für sie besonders wichtig sind, an die sie als erstes herangehen möchten. Ein wichtiges Thema ist der Ausbau der K24 incl. Rad+Fußweg, hier ist der Landrat zu einem Gespräch eingeladen. Weitere Abstimmungen müssen danach mit Ortgemeinde und Behörden erfolgen.
 

Projekte / weiteres Vorgehen:

Gehlert -
Attraktive Wohngemeinde für Jung + Alt

·        Verkehr

·        Begrünung im Ort

·        Öffentliche Einrichtungen

·        Zuzug

Dafür ist noch Folgendes zu tun:

Weitere Ideen

1.                    Schritte / Maßnahmen

Ø      K 24

Rad + Fußweg

- Erneuerung der K24 /
incl. Rad+Fußweg / Ortsausgang bis Hachenburg

Ø      Verkehrsberuhigung

- Tempo 30-Zone beim Ordnungsamt beantragen (Ortsmitte)
- Mobile Geschwindigkeitsanzeige (incl. Messgerät)
- VG Messgerät ausleihen, auswerten und im GR entscheiden, ob Anschaffung erfolgen soll
- Hinweisschilder  „Achtung Kinder“

Ø      Erscheinungsbild

 

nächstes Treffen

Ø      Einwohnerzuwachs  + viele Kinder

 

nächstes Treffen

Gehlert -
Gute Dorfgemeinschaft  und attraktive Angebote

·        Versorgung

·        Mehrgenerationentreff

·        Eltern(mit)hilfe

·   Senioren Alltagshilfen

Dafür ist noch Folgendes zu tun:

Weitere Ideen

2.                    Schritte / Maßnahmen

Ø      Mobile Händler

 

- Veröffentlichung aller mobilen  Service-Angebote von Lebensmitteln
- Angebot der Mobilen Händler reichen den Senioren

Ø      Nachbarschaftshilfe

- Arztbesuche von Senioren  regelt sich zur Zeit über Nachbarschaft

Ø      Seniorentreff

- 1x/Monat ca. 20-25 Personen

- Helfer fehlen (von 7 auf 4 Helfer reduziert)
- 3-Generationentreff (1x/Jahr)
- Computer-, Smartphone-,  I-Phone-Kurse

Ø      Mehrgenerationen-Konzept

 

- Nutzungskonzept entwickeln
- Termin mit Kreisverwaltung
- Ortsbesichtigung
- Mehrgenerationentreff

Ø      generationenübergreifende Veranstaltungen

 

nächstes Treffen

Gehlert autark

Freizeit + Natur

·        Freizeitgelände 0-99

·        Wanderwege

·        Außenbereich

·        Smartes Dorf

 

Dafür ist noch Folgendes zu tun:

Weitere Ideen

3.                    Schritte / Maßnahmen

Ø      Touristisches Konzept
- touristische Aktivitäten
- Naherholung
- touristische Angebote

- touristische  Entwicklung von Gehlert
- Unterkünfte
- Gastronomie

Ø      Smartes Dorf
- Eigenständigkeit
(keine Eingemeindung)
- Energieversorgung
(Hackschnitzel-Heizwerk)

 

nächstes Treffen

 

Nächstes Arbeitskreis-Treffen findet am  

Dienstag, 03. Mai 2015 um 19,00 Uhr im Dorfgemeinschaftshaus

statt.

 

Auszug aus dem Protokoll
zur Dorfwerkstatt

      18. Januar 2016

Schwerpunkte der Dorferneuerung

·        . Entwicklung eines Leitbildes für Ortskern und Altbebauung

·        . Förderung der Dorfgemeinschaft

·        . Inwertsetzung von Landschaft, Kultur und historischem Erbe

·        . Einbindung von Kindern und Jugendlichen

Ziele der Dorfwerkstatt

I. - Bearbeiten der Probleme

II. - Entwickeln einer Dorfidee mit Zukunftsvorstellungen

III. - Erarbeiten konkreter Maßnahmen

- Initiieren von Arbeitskreisen

- Weiteres Vorgehen planen

Regeln für unsere Arbeit

·        . Arbeitsteilung

-          die Gruppe ist für Inhalte,

-          der Moderator für den Prozess verantwortlich

·        . Alle in der Gruppe sind gleichberechtigt

·        . Fähler sint erlaubt!

·        . Störungen haben Vorrang!

Leistungsprofil der Dorfwerkstatt

Was können wir leisten?

Was nicht?

 

Sichtweisen von Bürgern formulieren

 Vorschläge entwickeln

 Öffentlichkeitswirksam sein

 Andere einbeziehen, motivieren

 Symbol für eine bürgernahe Dorferneuerung sein

 Maßnahmen initiieren oder selber durchführen
 

 

Für andere sprechen

Fachliche Planung

Dinge beschließen, die wir nicht selbst umsetzen können

 Alle möglichen Probleme, Themen, Ideen usw. verfolgen

 

Stärken

Schwächen

 

Vielfalt an Interessen und Sichtweisen

 Kreativität

 Gegenseitige Ermutigung

 Öffentliche Beachtung

 

Zeitaufwand

Kosten

Ergebnisse

Ergebnisse der Auftaktveranstaltung (12.10.2015)

Die von den Teilnehmern der Auftaktveranstaltung gesammelten Nennungen wurden
den 5 Bereichen

-          Infrastruktur / Grundversorgung

-          Gemeindeentwicklung

-          Ortsbild / Ortskern

-          Natur / Umwelt

-          Dorfleben / Soziales

zugeordnet.

 

Zur Vorbereitung der Dorfwerkstatt wurden die aufgeführten Nennungen auf die 3 Oberthemen

-          Gemeindeentwicklung, Dorfleben /

-          Kinder + Jugend / Senioren und

-          Natur / Tourismus / Erholung

verteilt.

10 Minuten lang konnte jeder Teilnehmer der Dorfwerkstatt aufschreiben, wo er weitere Probleme in Gehlert sieht.

Anschließend wurden die einzelnen Nennungen vorgetragen und den 3 Oberthemen zugeordnet.

In 3 Kleingruppen wurden die einzelnen Problempunkte nach Inhalten sortiert, gegebenenfalls ergänzt und erste Maßnahmen abgeleitet. Diese wurden dann nach der KG-Arbeit (45 Minuten) im Plenum vorgestellt. Die Inhalte finden sich auf den Plakaten der Dorfwerkstatt und in den nachfolgenden Tabellen wieder.

Dorfleben / Kinder + Jugend / Senioren

Oberbegriff

Probleme

Maßnahmen

Bewertung

Senioren

Alltagshilfen

- Bestelltelefon für Senioren

(Einkäufe)

- Senioren

Wie kann man Senioren mehr

motivieren?

- Einkaufstelefon für Senioren oder

unmobile

- Nachbarschaftsfahrdienst für

Arztbesuche + einkaufen

- Interesse daran bei

Seniorennachmittagen erstmal in

Erfahrung bringen!

- Besuchsdienst für alte (kranke)

Menschen die nicht mehr vor die

Tür kommen

- Anbringen eines Kummerkastens

Ziel: Ältere und Kranke können

um Hilfe bitten. (Einkauf,

Krankenfahrt, Straße kehren o.ä.)

- Einkaufspatenschaften

übernehmen ca. 4-5 Leute

(Kümmer-Team)

- Spielenachmittage für Senioren

> Seniorennachmittage der

Gemeinde!

- Betreuung älterer Bürger in der

Gemeinde (Beispiel Merkelbach)

13 Punkte

Eltern-

(mit)hilfe

- Mithilfe der Eltern bei Projekten,

Veranstaltungen im Jugendbereich

- neue Bürger mehr Engagement im

Jugendbereich

- Trainer und Betreuer im

Jugendfußball finden

- Inform

> Artikel

> Beilage

- Pers. Ansprache

- Sitzungen der Gemeinde

- Leute ansprechen, die kleinere

Aufgaben erledigen und langsam

an die Jugendarbeit herangeführt

werden!

- mit kleinen Aufgaben Freiwillige

Gewinnen

9 Punkte

Freizeitgelände

von 0 - 99

- Spielplatzgestaltung für U-3 Kinder

Sandkasten, Sitzbank, Tisch,

Schaukel

- „Hütte“

- für Regen

- für Picknick

- Ballfangnetze für Bolzplatz

- Wohnlichkeit fehlt

- Gemeinde

14 Punkte

 

Gemeindeentwicklung

Oberbegriff

Probleme

Maßnahmen

Bewertung

Versorgung

- Grundversorgung Bäcker fehlt

- Grundversorgung, mobiler Markt,

Fahrdienst

- Gastronomie fördern

- Busverbindung wenigstens 2x/Tag

nach Hachenburg

- Haltezeiten mobiler Bäcker

veröffentlichen (o.a.)

- Bürgerfahrdienst

- mobiler Supermarkt

> Kontakte klären

(Kreisverw. WW / Herr Braun)

- Schulbusverkehr ist öffentlich

> Bekanntmachung im INFORM

- Seniorentaxi VG in Planung

15 Punkte

Verkehr

- K 24 erneuern

- Fuß- und Radweg Hachenburg

- Verkehr Spielstraße Neubaugebiet

- Tempo 30 am Jugendtreff

- Tempo 30 im Bereich

Busplatz/Halle

- Durchgangsverkehr reduzieren

- Geschwindigkeitskontrolle –

Hauptstraße

- Ausweisung von Haltebuchten

- Mitnahmebank – Bank / Telefon

- Verbesserung der Beschilderung

(z.B.: Halteverbote)

- Tempo 30

von Halle bis Alte Schule

- Tempo-Messgerät

33 Punkte

Zuzug

- Bauplätze für junge Familien

schaffen

- private Anwesen teilweise im

schlechten Zustand

- Neubaugebiet erschließen?

4 Punkte

Smartes Dorf

- alternative Energieversorgung

fördern, event. Energie-

Unabhängigkeit

- schnelles Internet

- ggf. Bürgergenossenschaft

9 Punkte

Öffentliche Einrichtungen

- Finanzen verbessern?

- Umkleidekabinen + Gemeindehaus

renovieren

- „Haus“ / Unterstand Spielplatz

- Kunstrasenplatz

- Grillhütte erhalten

- Bestandsaufnahme sämtliche

Schäden, etc.

- Neugestaltung des

Brunnenplatzes

8 Punkte

Natur / Tourismus / Erholung

Oberbegriff

Probleme

Maßnahmen

Bewertung

Wanderwege

- Fuß-/Radweg Gehlert-Hachenburg

- Sicherer Rad-/Fußweg

>vorhandenes Bankett aufschütten

> regelmäßige Mäharbeiten

- Weg in Kahlahrs

- Planung im Zusammenhang mit

Ausbau K 24

- Weg ausbessern

- Wasserpfad verlegen, Bornrain

hoch zur Brücke

(über einen Steg)

???

13 Punkte

Begrünung im Ort

- Gefahrbäume im Ortsbereich

- Pflege Friedhof

- Beete an den Straßen pflegen

- „Gefahrbäume“ prüfen lassen

- mehr Helfer gewinnen für

Pflegemaßnahmen

10 Punkte

Außenbereich

- Ruhebänke „vergammelt“

- mehr für Tourismus tun

- Badeweiher

- windgeschützte Ruhebänke

aufstellen > Kastanien

- Sitzgruppe auf Grünfläche

gegenüber altes Forsthaus

- Angebote zum Naturschutz

(Biotoppflege)

- Bäume zwischen Friedhof und

Eichholz neu pflanzen

(10m Abstand???)

- Loipen herstellen

12 Punkte

 

Die Teilnehmer der Dorfwerkstatt erhielten jeweils 6 Punkte, um die aus ihrer Sicht

wichtigsten Themen zu bewerten (Mehrpunkt-Abfrage).

Pro Themenbereich durften maximal 2 Punkte vergeben werden.

Daraus resultierte die nachfolgende Rangfolge.

Die Arbeitsgruppe hat den Begriff „EINNAHMEN“ über die Tabelle gehängt, da die notwendigen Einnahmen für eine gute Gemeindeentwicklung ausschlaggebend sind.

RANG

THEMENBEREICH

BEWERTUNG

1

Verkehr

33

2

Versorgung

15

2

Mehrgenerationentreff

15

3

Freizeitgelände 0-99

14

4

Senioren Alltagshilfen

13

4

Wanderwege

13

5

Außenbereich

12

6

Begrünung im Ort

10

7

Eltern(mit)hilfe

9

7

Smartes Dorf

9

8

Öffentliche Einrichtungen

8

9

Zuzug

4

Dorfidee

Die Teilnehmer der Dorfwerkstatt überlegten sich mögliche Dorf-/ Leitideen für Gehlert.

Zum Einstieg sollten sich die Teilnehmer überlegen, welche Besonderheiten und Wohlfühlfaktoren es in Gehlert gibt, und wie Gehlert in 2030 aussehen muss, um diese positiven Faktoren zu erhalten. Die Aussagen sollten visionäre Zukunftsvorstellungen betrachten. Insgesamt wurden 18 Vorschläge gemacht. Ähnlich klingende bzw. sinngemäß gleiche Ideen wurden zusammen gruppiert und an der Tafel strukturiert.

 

Ø Gehlert – attraktive Wohngemeinde für Jung + Alt

Ø Freundliches Erscheinungsbild

Ø Wohnlichkeit im Dorf

Ø Verkehrsberuhigter Ortskern / Ort

 

 

Ø Generationsübergreifende Veranstaltungen

 

 

Ø 2031: . . . manches soll so bleiben wie es ist (2016)

 

 

Ø 700-Einwohner-Marke knacken

Ø Viele Kinder

 

 

Ø Einbindung als Naherholungsgebiet

Ø Tourismus – Aktivität schönes Dorf (Goldmedaille)

Ø Gehlert umgeben von nachhaltig genutzten Flächen und Wäldern

 

 

Ø Trimmpfad mit (Spielplatz) Fitnessgeräten

Ø Tretbecken

 

 

Ø 1h-Takt autofrei nach Hachenburg

 

 

Ø Heizwerk Hackschnitzel für Wärme u. Strom

Ø Grünes Dorf (Energie-Versorgung)

 

 

Ø Wald erhalten (Trennung zu Hachenburg)

Ø keine Eingemeindung zu Hachenburg

 

Die Arbeit der Arbeitskreise

... wird unterstützt durch:

 RU-PLAN Redlin+Renz

 Gemeinde

 Verwaltung

 

Aufgaben RU-PLAN Redlin+Renz

 Begleitung von ca. 10 Gruppentreffen

 moderieren und protokollieren der DW und AK-Treffen

 Ergebnisse für Aufstellung des Dorfentwicklungskonzepts

 

Aufgaben der Gemeinde

 Unterstützung der Arbeitskreise

 Koordination Gemeinde/AK

 Stellung der Räumlichkeiten

 

Aufgaben der Verwaltung

 Info-Material

 Kommunikation

 Kopien

 fachliche Beratung

 

Arbeiten der Arbeitskreise

 moderierte Treffen der AK´s alle 6-8 Wochen

 interne Gruppentreffen

 Vorschläge/Konkretisierung der Projektideen

 Recherchearbeiten

 Sprecher bestimmen

 

Erstes Treffen der Arbeitskreise:

Dienstag, 8. März 2016 um 19.00 Uhr Dorfgemeinschaftshaus

 


DORFMODERATION

Ergebnisprotokoll der Auftakt- und Informationsveranstaltung am Montag, 12. Oktober 2015 19:00 bis 21.00 Uhr im Dorfgemeinschaftshaus

Ablauf der Veranstaltung
Begrüßung der Gäste durch Ortsbürgermeister Paul Kunz
Grußworte der Ersten Beigeordneten der Verbandsgemeinde Gabriele Greis

1. Allgemeine Ausführungen zur Dorferneuerung / Dorfmoderation (Claudia Redlin)
2. Dorfgespräch / Schwerpunkte der Dorfentwicklung (Claudia Redlin / Claudia Renz)
3. Weitere Vorgehensweise, Termine
Moderation:
Dipl.-Ing.
Claudia Redlin
Dipl.-Ing. Claudia Renz
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Zu Beginn der Veranstaltung begrüßt Ortsbürgermeister Paul Kunz alle Anwesenden und berichtet über den Erfolg der Ortsgemeinde bei dem Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ 2015, bei dem die Gemeinde als Sieger in der Hauptklasse auf Kreis-und Regionalebene hervorgegangen ist und auf Landesebene die Goldmedaille errungen hat.
Gabriele Greis beglückwünscht die Gehlerter zu dieser Auszeichnung und unterstreicht die hervorragende Präsentation der Dorfgemeinschaft und der Stärken des Ortes im Wettbewerb. Sie zeigt sich erfreut über die große Resonanz der Dorfbevölkerung zum Thema Dorfmoderation. Sie betont, dass nun die Bewohner die Möglichkeit haben sich aktiv in die Dorfentwicklung einzubringen, um die Weichen für ein gutes Leben in Gehlert zu stellen.
Herr Kunz zeigt sich ebenso erfreut über das große Interesse der Bürgerinnen und Bürger. In seiner Begrüßung schließt er außerdem den Dank für die finanzielle Förderung seitens des
Landes und seitens der Verbandsgemeinde mit ein.
„Trotz des Erfolges beim Wettbewerb sollte man sich nicht auf den geernteten Lorbeeren ausruhen“, so Paul Kunz, denn für die zukünftige Dorfentwicklung stehen einige Herausforderungen an und hier sind die Bürger(-innen) gefragt, welche Kritikpunkte, Ideen und Wünsche sie für Gehlert sehen.
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1. Allgemeine Ausführungen zur Dorferneuerung / Dorfmoderation
Zur Gestaltung der weiteren Dorfentwicklung und Fortführung des alten Dorferneuerungskonzepts (1986/1991) nimmt die Gemeinde Gehlert an der vom Land Rheinland-Pfalz geförderten Dorfmoderation teil. Im Rahmen einer Auftakt- und Informationsveranstaltung werden die ca. 40 anwesenden Bürgerinnen und Bürger über Inhalte und Ziele der Dorferneuerung, die Bedeutung der Dorfmoderation sowie über den Ablauf der Bürgerbeteiligung in Gehlert informiert. Die Moderation erstreckt sich über einen Zeitraum von ca. 1 Jahr.

2. Dorfgespräch / Schwerpunkte der Dorfentwicklung
Die Eingangsfrage zum Dorfgespräch lautet: „Wie sollte Gehlert in 20Jahren aussehen und was muss heute schon dafür getan werden?“

Die Bürgerinnen und Bürger hatten 10 min Zeit ihre Wünsche, Probleme und Anregungen auf Karten zu schreiben, die vom Moderationsteam eingesammelt und im Plenum vorgelesen wurden. Gemeinsam wurden die Nennungen den nachfolgend aufgeführten Schwerpunkten der Dorfmoderation zugeordnet. Themen, die für Gehlert heute und zukünftig wichtig sind, wurden diskutiert und um neue Nennungen am Plakat ergänzt.

· Infrastruktur / Grundversorgung:
           - Nachbarschaftsdienst für Arztbesuche und Einkauf
           - Mobiler Markt
           - Förderung der Gastronomie
           - Busverbindung nach Hachenburg
  Gemeindeentwicklung:
           - Geschwindigkeitsbegrenzung in der Ortsmitte
           - Kunstrasenplatz
 Ortsbild / Ortskern:
           - Altes Gasthaus Hbg.-Str. Verschönerung der Außeranlagen und Weiterentwicklung
           - Neugestaltung des Brunnenplatzes
 Natur / Umwelt
          - Fuß- und Radweg nach Hachenburg
          - Tourismusförderung
 Dorfleben / Soziales:
          - Betreuung älterer Bürger in der Gemeinde
          - Einkaufstelefon für Senioren
          - Kummerkasten für Ältere und Hilfsbedürftige

Nennungen zu den Themenbereichen Infrastruktur / Grundversorgung und Natur / Umwelt sind stark vertreten.
3. Weitere Vorgehensweise, Termine
Die Themen werden in einem weiteren Workshop (Dorfwerkstatt) vertieft. Zur Mitwirkung haben sich spontan 24 Personen in die Liste „Wer nimmt an der Dorfwerkstatt teil?“ eingetragen. Weitere interessierte Bürger(-innen) können hinzukommen. Die Einladung erfolgt über das INFORM und persönliche Ansprache.

Die Dorfwerkstatt findet am Dienstag, den 18. Januar 2016 von 18.00 bis 22.00 Uhr im Dorfgemeinschaftshaus statt. Hierzu sind alle Interessierte der Dorfentwicklung eingeladen.

Zu jedem begleiteten Treffen wird seitens der Moderation ein Protokoll erstellt; der Protokollversand wird von der Gemeinde organisiert.
Protokoll erstellt durch: Claudia Renz

Gehlert erringt im Landeswettbewerb
"Unser Dorf hat Zukunft 2015"
Gold

Hier die offizielle Presseveröffentlichung des Ministeriums:

06.10.2015 | Dorfwettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ 2015

Lewentz: Neben den Siegern im Wettbewerb gibt es viele Gewinner

Der Landesentscheid 2015 im Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft" ist entschieden. Insgesamt 187 Dörfer hatten sich am Landeswettbewerb 2015 beteiligt, 106 in der Hauptklasse (erstmalige Teilnahme) und 81 in der Sonderklasse (mehrmalige Teilnahme). Davon hatten sich in den Kreis- und Gebietsentscheiden 23 Dörfer für den Landesentscheid qualifiziert. Die Jurys von jeweils 5 Personen in der Haupt- und Sonderklasse haben nach einer eingehenden Begutachtung vor Ort die diesjährigen Sieger im Landeswettbewerb ermittelt.

 „Das Ergebnis im Landesentscheid spiegelt die gute Arbeit und die großartige Gemeinschaftsleistung in den Dörfern wieder“, sagte Innenminister Roger Lewentz. „Was die Menschen in unseren Dörfern Tag für Tag leisten, beeindruckt mich sehr. Neben den Siegern im Dorfwettbewerb gibt es durch die vielen Initiativen und Aktivitäten der Teilnehmer auch viele Gewinner“, so der Minister.
In der Sonderklasse gab es folgende Bewertung (alphabetischer Reihenfolge):

Gold:  Ortsgemeinde Dernau   Landkreis Ahrweiler
  Ortsgemeinde Eppelsheim   Landkreis Alzey-Worms
  Stadtteil Marienthal (Stadt Rockenhs.) Donnersbergkreis
  Ortsgemeinde Ober Kostenz  Rhein-Hunsrück-Kreis

Silber: Ortsgemeinde Eulenbis   Landkreis Kaiserslautern
  Stadt Hornbach    Landkreis Südwestpfalz
  Ortsgemeinde Rohrbach   Landkreis Südliche Weinstraße
  Ortsgemeinde Wolsfeld   Eifelkreis Bitburg-Prüm

Bronze: Ortsgemeinde Monsheim    Landkreis Alzey-Worms
  Ortsgemeinde Obernhof   Rhein-Lahn-Kreis
  Ortsgemeinde Schwollen   Landkreis Birkenfeld

In der Hauptklasse gab es folgende Bewertung (alphabetischer Reihenfolge):

Gold:  Ortsgemeinde Gehlert   Westerwaldkreis
  Ortsgemeinde Reil    Landkreis Bernkastel-Wittlich
  Ortsgemeinde Senheim-Senhals  Landkreis Cochem-Zell
  Ortsgemeinde Weyher   Landkreis Südl. Weinstraße

Silber: Ortsgemeinde Freckenfeld   Landkreis Germersheim
  Ortsgemeinde Guldental   Landkreis Bad Kreuznach
  Stadtteil Kahren (Stadt Saarburg) Landkreis Trier-Saarburg
  Ortsgemeinde Schmißberg  Landkreis Birkenfeld

Bronze: Ortsgemeinde Maßweiler    Landkreis Südwestpfalz
  Ortsgemeinde Oberwiesen  Donnersbergkreis
  Ortsgemeinde Reckershausen  Rhein-Hunsrück-Kreis
  Ortsgemeinde Urbach   Landkreis Neuwied

Bei der Bewertung wurden Kriterien beurteilt: „Entwicklungskonzepte und wirtschaftliche Initiativen“, „Bürgerschaftliches Engagement, soziale und kulturelle Aktivitäten“, „Baugestaltung und -entwicklung“, „Grüngestaltung/Das Dorf in der Landschaft“, „Gesamtbeurteilung“.
Die Siegerehrung findet am Freitag, den 13. November 2015, ab 14:00 Uhr in der Fruchthalle in Kaiserslautern statt. Alle Gemeinden, die am Landesentscheid 2015 teilgenommen haben, werden von Ministerpräsidentin Malu Dreyer mit einer Urkunde und einer Glastrophäe ausgezeichnet.

„Alle Gemeinden, die sich über den Kreis- und Gebietsentscheid für den Landesentscheid qualifiziert haben, sind Gewinner - unabhängig von einer weiteren Platzierung“, so Minister Lewentz. Besonders die vielen beispielgebenden, zukunftsweisenden Initiativen und Maßnahmen für eine nachhaltige Innenentwicklung und attraktiveren Gestaltung der Ortskerne seien für alle Gemeinden ein Gewinn. Ausschlaggebend für diese positive Entwicklung sei das außerordentlich hohe ehrenamtliche Engagement und die Bereitschaft der Bürgerinnen und Bürger an der Gestaltung ihres Dorfes aktiv mitzuarbeiten.

 

Informationen zur möglichen Erdgasversorgung in Gehlert
In der Einwohnerversammlung am 19.03.15 wurden die Besucher ausführlich über den möglichen Anschluss unserer Gemeinde an das Erdgasnetz informiert. Hier die wichtigsten Einzelheiten:
Der Bau einer neuen Kanalverbindung zwischen Hachenburg und Gehlert ermöglicht eine kostengünstige Verbindungsleitung nach Gehlert. Die Hauptleitung würde zunächst durch den Bereich „Kahlars“ zum Ortseingang (Richtung Hachenburg) führen und könnte von dort im Ort ausgebaut werden.
Die innerörtliche Erschließung erfolgt in öffentlichen Wegeflächen und Gehwegen.
Die Erschließung des Ortes erfolgt anhand der tatsächlichen Nachfrage.
Die Kosten für einen Hausanschluss betragen regulär 2.261 € incl. MwSt; bei einer verbindlichen Bestellung bis zum 30.06.2015 gilt für Gehlert ein Sonderpreis von 1.785 € incl. MwSt. Dieser Preis gilt für eine Netzanschlusslänge auf dem Privatgelände bis 10 m.
Der Anschluss an das Gasnetz umfasst folgende Arbeiten:

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·        Herstellung des Grabens und Verlegung der Leitung

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·        Grabenverfüllung und Wiederherstellung der Oberflächen nach der Verlegung

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·        Prüfung der hergestellten Leitung

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·        Dauer der Arbeiten ca. 3 Tage

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·        Verbindung der Gasanschlussleitung mit der Inneninstallation durch die Installationsfirma des Kunden

Die rhenag hat folgenden Zeitplan vorgesehen:

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·        März – Juni 2015:                  Befragung und Information der Bürger

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·        Bis Ende Juli 2015:               Auswertung der Bürgerbefragung und Entscheidung über einen Anschluss der Gemeinde

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·        Ab 3. Quartal 2015:              Baubeginn für die Zuführungsleitung

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·        Ab Frühjahr 2016:                 Baubeginn der innerörtlichen Erschließung

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·        Bis 4. Quartal 2016:              Bis zur Heizperiode 2016/17 wird jeder Interessent angeschlossen sein

Termine für eine Vor-Ort-Beratung mit dem Info-Mobil der rhenag werden noch bekannt gegeben.
Wer weitere Informationen wünscht, kann sich an die Gemeindeverwaltung oder direkt an folgende Kontaktperson der rhenag wenden:

rhenag Rheinische Energie AG
Hartmut Zorn
Tel: 02741 / 9211-28
Hartmut.Zorn@rhenag.de

 

Planungen zu einer Regionalen Energiewende

Bürgerwindpark „Oberholz“ geplant
Eine aktuelle natur- und artenschutzfachliche Begutachtung des Bereiches rund um die bereits stehenden Windräder in der Gemarkung Alpenrod hat ergeben, dass es möglich ist, im angrenzenden Bereich der Gemarkung Gehlert (Abt. 7, 8, 9) zwei weitere Windräder zu errichten. Gleiches trifft auf die Gemarkung Lochum zu. Der Gemeinderat Gehlert hat deshalb beschlossen, dieses Projekt zusammen mit den Ortsgemeinden Alpenrod, Lochum und Steinebach zu planen. Die Windräder sollen als so genannte „Bürgerwindräder“ geplant werden, d. h. Bürgerinnen und Bürger, Vereine, Unternehmen aus Gehlert und der gesamten Region können sich finanziell daran beteiligen, so dass auch der Gewinn in der Region verbleibt.
Um den Gehlerter Bürgerinnen und Bürgern dieses Vorhaben genauer zu erklären und sie über den derzeitigen Planungsstand zu informieren, findet im Kürze eine Einwohnerversammlung statt, zu der rechtzeitig über INFORM eingeladen wird.
Die Verbandsgemeindewerke Hachenburg informierten in der INFORM-Ausgabe 02/2014 und der Rhein-Zeitung ebenfalls über dieses Vorhaben und baten um eine unverbindliche Interessensbekundung an diesem Projekt. Diese kann an die Gemeindeverwaltung Gehlert oder die Verbandsgemeindewerke Hachenburg unter buergerwind@vgw-hachenburg.info gerichtet werden.

Windpark Oberholz
Die Verbandsgemeinde Hachenburg strebt mit den Ortsgemeinden Alpenrod, Gehlert, Lochum und Steinebach den Bau eines Bürgerwindparks an. Sie arbeitet mit drei im Westerwald tätigen Bürgergesellschaften zusammen und stellt diese kurz vor.
Die Alternative Energie Kroppacher Schweiz besteht z. Z. aus 95 Mitgliedern, fast alle sind Bürger der VG Hachenburg, überwiegend aus den Gemeinden in denen die Gesellschaft ihre 5 Windräder betreibt. Diese befinden sich in Kroppach/ Giesenhausen, Alpenrod und Mündersbach. Die Gesellschaft wird ehrenamtlich ohne große Verwaltungskosten geführt. Sie muss ihre Bilanzen jährlich vorlegen und von allen Mitgliedern in der Hauptversammlung genehmigen lassen. Die Mitglieder (Gesellschafter) sind Eigentümer der Anlagen und bestimmen auch über die Verwendung ihres eingesetzten Kapitales. Weiteres
unter www.aeks-energie.de
Die Maxwäll Energie-Genossenschaft eG ist eine eingetragene Genossenschaft und betreibt z.  Z. 2 große Fotovoltaik-Anlagen. Sie hat 180 Mitglieder (Genossen). Der Genossenschaftsprüfungsverband überwacht die Finanzen genauso wie ehemals bei den Raiffeisenbanken. In jährlichen Hauptversammlungen legen die Vorstände die Bilanzen vor, die vorher schon vom Aufsichtsrat geprüft wurden: Die Mitglieder sind die Inhaber der Firma. Sobald sich die Möglichkeit zum Bau einer neuen Anlage ergibt werden neue Mitglieder aufgenommen. Weiteres unter www.maxwaell-energie.de
Die Wäller Energie eG betreibt z. Zt. den Bau von drei Windparks und hat 250 Mitglieder. Die Geschäftsführer sind seit vielen Jahren in der Erneuerbaren Energie tätig. Die Betriebsführung und Finanzkontrolle unterliegt genauso wie bei allen Genossenschaften dem Genossenschaftsprüfungsverband. Die Mitbestimmung erfolgt gleichfalls durch die Mitgliederversammlung. Sie nimmt weitere Mitglieder auf. Weiteres unter www.waeller-energie.de.
Mit den kurzen Erläuterungen soll klargestellt werden, dass bei allen Gesellschaften die Investoren Miteigentümer der mit ihrem Geld errichteten Windräderwerden und immer Einfluss auf die jeweiligen Gesellschaften haben. Anders ist es bei dem z. Z. in der Presse beschriebenen Finanzierungsmodell über "Genussscheine". Dort geben die Investoren nur Geld und haben keinen Einfluss auf die Gesellschaft.
Da man sich mit geringen Beträgen ab 500 € beteiligen kann, steht eigentlich einer unverbindlichen Anmeldung bei der Gemeindeverwaltung oder den Verbandsgemeindewerken nichts mehr im Wege. Viele Bürger haben ihr Interesse schon bekundet. Es wäre schön wenn (fast) alle Bürger der VG mitmachen würden.

 
Erinnerung an besondere Veranstaltungsereignisse:
 


Dokumentation über die Schicksale von Gefallenen und Vermissten des 2. Weltkrieges aus Gehlert
Am Volkstrauertag 2013 stellte der Arbeitskreis Dörfliches Leben Gehlert e. V. eine Dokumentation über die Schicksale von gefallenen und vermissten Mitbürgern aus Gehlert während des 2. Weltkrieges der Öffentlichkeit vor.
Grundlage der Dokumentation sind Feldpostbriefe und andere Dokumente, die über das Schicksal der Gefallenen und Vermissten Auskunft geben.
Den interessierten Gästen, die sich im Dorfgemeinschaftshaus versammelt hatten, wurden in einer Powerpoint-Präsentation die inhaltlichen Schwerpunkte der Dokumentation vorgestellt.

 

2010

2012

Erinnerung an ein besonderes Veranstaltungsereignis 2009:  
Einen Überblick über die im Jahr 2010 stattfindenden Veranstaltungen finden Sie unter
"Veranstaltungen"
 
 
"Dat Wasser von Gehlert es good"
- Lustige Aufführung des Gehlerter Dorftheaters -

Einen kurzweiligen und äußerst amüsanten Abend bereitete die neu gebildete Gehlerter Theatergruppe den Besuchern im voll besetzten Dorfgemeinschaftshaus. Nach der Begrüßung durch Johannes Kunz und der musikalischen Einstimmung durch die „Westerwald-Buben“ setzten die Darsteller in professioneller Manier das von Johannes Kunz geschriebene Drehbuch in Szene.

Das Geschehen spielt im Jahre 1929 und handelt von einem eskalierenden Streit zwischen Gehlert und dem Nachbarort Hachenburg. Dass dabei das aus dem Gehlerter Wasser gebraute Bier der Hachenburger Brauerei im Mittelpunkt steht und sogar als politisches Druckmittel genutzt wird, deutet schon der Titel des Dreiakters an. Handlungsort für die abwechslungsreichen und turbulenten Szenen ist natürlich die Gehlerter Gastwirtschaft Kunz „Off da Bitz“. Hier werden die Ideen ausgebrütet, wie man im Streit mit den Hachenburgern die Oberhand gewinnen kann. Der Wirt Karl (Johannes Kunz) und seine Gäste Clemens, Gregor und „Bab“ (Antonius Kunz, Gunnar Giese, Markus Leyendecker) greifen dabei zu drastischen Maßnahmen und nutzen die in der Gehlerter Gemarkung gelegenen Quellen, um den Hachenburgern das Wasser abzudrehen. Selbst der schlagfertigen Wirtin Paula (Birgit Richter) und ihrer Bekannten Tilli (Ellen Schäfer) sowie dem Bürgermeister Rees (Berthold Schäfer) gelingt es nicht, die Männer von ihrem Vorhaben abzubringen. So muss der Polizist Scharf (Jürgen Kunz) in dieser Angelegenheit ermitteln. Zwar findet er die Tatverdächtigen in der Gastwirtschaft, doch gelingt es diesen, den Polizisten mit viel Hachenburger Bier und genügend Schnaps außer Gefecht zu setzen und verschwinden zu lassen. Als Stadtbürgermeister Kappel (Joachim Klöckner) und sein Schiedsmann (Jürgen Kunz) in das Geschehen eingreifen, geraten die Täter gehörig unter Druck. Äußerungen von zwei Jugendlichen (Lea Schäfer, Julius Kunz) tragen dabei noch zur allgemeinen Verwirrung bei, bevor durch die geschickte Verhandlungsführung der Gehlerter eine politische Lösung gefunden wird. Der Stadtbürgermeister und sein Gehlerter Amtskollege unterzeichnen den Vertrag. Die Hachenburger erhalten wieder das Wasser aus der Gehlerter Gemarkung und die Gehlerter können ihren Durst weiterhin am köstlichen Hachenburger Bier löschen.
Mit lang anhaltendem Applaus dankten die begeisterten Zuschauer den Darstellern für ihre schauspielerische Leistung und ihrer Souffleuse Christa Kunz.


Fotos: Manfred Schütz

Ortsbürgermeister Paul Kunz dankte allen Akteuren und ihren zahlreichen Helfern für die gelungene Aufführung und die Bereicherung der Gehlerter Kulturszene. Diesem Dank schloss sich auch Heiner Schneider von der Westerwald-Brauerei Hachenburg an und äußerte den Wunsch, dass dieses Stück nochmals aufgeführt werde.

 
Ziegelmeilerfest mit interessanten Aktionen

Interessante Informationen bot der Aktionstag „Ziegelmeilerfest“ am 2. September 2006. Der Arbeitskreis „Dörfliches Leben Gehlert“ hatte zu dieser Veranstaltung eingeladen, um den Besuchern anschaulich das in früheren Jahrhunderten übliche Feldbrandverfahren zur Herstellung von Lehmziegelsteinen vorzuführen. Neben einer Ausstellung und Informationstafeln zur Historie der Ziegelherstellung waren der Aufbau und das Anzünden eines kleinen Ziegelmeilers der eigentliche Höhepunkt des Aktionstages. Interessiert verfolgten die Besucher das Aufschichten der aus Gehlerter Lehm selbst hergestellten Ziegel im Meiler und das Verfüllen mit Holzkohle.


Fleißige Helfer unterstützen den "Meilerbauer" Johannes Kunz.

Erläuterungen zum Arbeitsablauf und Informationen über das Herstellungsverfahren der Lehmziegel verdeutlichten, wie mühsam und arbeitsaufwendig in früheren Zeiten das Brennen von Lehmziegeln war, das noch zum Beginn des vorigen Jahrhunderts in Gehlert praktiziert wurde. Erst durch die industrielle Herstellung von Ziegeln in Ziegeleien, z. B. durch die Ziegelei Friedrich Mies in Hachenburg, wurden diese Steine seit 1900 auch beim Hausbau in Gehlert verwendet.
Nach dem Verschließen des kleinen Meilers mit einer Lehmkuppel konnte das Entzünden der Holzkohle durch eine kleine Zugluftöffnung erfolgen. Schon nach kurzer Zeit zeigte der Temperaturanstieg an der Außenwand des Meilers, dass der Brennvorgang im Innern erfolgreich begann. Über eine Zeitdauer von ca. 6 Tage werden nun bei Temperaturen von bis zu 800 Grad die Lehmziegel gebrannt.
Angesichts der zu erwartenden Hitze im Meiler wurde das Gelände anschließend abgesperrt. Die Organisatoren wiesen die Besucher, besonders die Kinder, daraufhin, dass in den nächsten Tagen der Meiler wegen der Verbrennungsgefahr nicht berührt werden darf.


Nach getaner Arbeit freuen sich die Helfer über die gelungene Aktion.

Der Arbeitskreis „Dörfliches Leben“ setzte damit erstmals eine seiner Zielsetzungen um, nämlich durch Veranstaltungen interessierten Mitbürgern Einblicke in historische Zusammenhänge und Begebenheiten rund um das Leben in früheren Zeiten zu bieten. Die Verteilung der 1. Ausgabe eines Mitteilungsblattes mit dem Namen „Der Platzfräßer“ komplettierte die Informationen rund um den Lehmziegelbrand.
Der Arbeitskreisvorstand dankt allen, die sich aktiv bei den umfangreichen Arbeiten rund um diesen Aktionstag engagiert haben. Wer den Arbeitskreis als aktives oder passives Mitglied künftig auch unterstützen möchte, ist herzlich willkommen.

 
Seniorentreff im Landschaftsmuseum

Ein Besuch im Landschaftsmuseum in Hachenburg stand kürzlich auf dem Programm unseres Seniorentreffs.
In einem Einführungsreferat durch die Museumsführung erhielten die Teilnehmer zunächst einen Überblick über die Gegebenheiten des Museums. Sie erfuhren dabei interessante Details über die einzelnen Häuser, deren Bauweise und Einrichtungen. Ein kleiner geschichtlicher Rückblick verdeutlichte den Zuhörern die ärmlichen Verhältnisse und harten Lebensbedingungen der Westerwälder Landbevölkerung in früheren Jahrhunderten.
Anschließend konnten die Teilnehmer sich in Ruhe die interessanten Einrichtungsgegenstände und Sammlungen in den Häusern betrachten. Dabei wurden viele Erinnerungen an vergangene Zeiten geweckt und ausgetauscht.
 

Besonderes Interesse fand auch die derzeitige Sonderausstellung „Sport im Westerwald“. Hier werden mit interessanten Exponaten und kleinen Filmdokumenten die Anfänge des Sports im Westerwald im vergangenen Jahrhundert dargestellt.
Im Anschluss an den Museumsbesuch fand die Zusammenkunft mit einem geselligen Beisammensein und einem kleinen Imbiss in unserem Dorfgemeinschaftshaus einen schönen Ausklang.
 

Gründung des „Arbeitskreises Dörfliches Leben Gehlert“

Ca. 45 Mitbürgerinnen und Mitbürger nahmen an der Versammlung zur Gründung des Arbeitskreises teil. Nachdem vom Ortsbürgermeister Zweck und Ziele dieses Arbeitskreises erläutert worden waren, wurde die vom Gemeinderat vorgeschlagene Satzung besprochen und von der Versammlung in unveränderter Form akzeptiert. Die Satzung soll dem Amtsgericht zur Anerkennung der Gemeinnützigkeit vorgelegt werden. Die enge Bindung des Arbeitskreises an die Gemeinde und deren Zielsetzungen wird dadurch erreicht, dass gemäß der Satzung drei Gemeinderatsmitglieder dem Vorstand angehören: Der Ortsbürgermeister oder einer seiner Stellvertreter als Vorsitzender sowie zwei vom Gemeinderat zu bestimmende Ratsmitglieder als Beisitzer.
Die Mitglieder wählten nun den folgenden Vorstand:
Vorsitzender:            Paul Kunz
Stellvertreter:            Johannes Kunz
1. Kassenwart:          Horst Zink
2. Kassenwart:          Katja Schumacher
Schriftführer:              Michael Kind
Beisitzer:                   Joachim Klöckner
Zwei weitere Beisitzer werden vom Gemeinderat in seiner nächsten Sitzung bestimmt.
Der Vorstand wird nun die Arbeitsweise und die konkreten Aktivitäten des Arbeitskreises planen. Die Informationen darüber erfolgen in diesem Mitteilungsblatt.

Aus der Einwohnerversammlung vom 08.03.06

Im Rahmen der Einwohnerversammlung konnten sich die zahlreichen Besucher ein Bild über die aktuellen kommunalpolitischen Gegebenheiten in der Gemeinde Gehlert bzw. der Verbandsgemeinde Hachenburg machen. Ortsbürgermeister Paul Kunz ließ noch einmal die erfolgreichen Veranstaltungen im Jubiläumsjahr 2005 Revue passieren und stellte dabei besonders das lebendige Gemeindeleben und die Vereinsaktivitäten heraus. Anschließend erläuterte er detailliert die derzeitige finanzielle Entwicklung des Gemeindehaushaltes. Nachdem im vergangenen Jahr durch eine überaus sparsame Haushaltsführung in allen Bereichen und positive Einnahmen durch die Jubiläumsveranstaltungen und Spenden ein Fehlbetrag von ca. 151.000 € bis auf ca. 17.000 € reduziert werden konnte, weist der Haushalt 2006 erneut einen Fehlbetrag im Verwaltungsetat von 182.760 € auf. Dieses Defizit ist wie im Vorjahr auf die extrem rückläufigen Einnahmen bei der Gewerbesteuer zurückzuführen. Ein Spielraum für größere Investitionen ist somit nicht mehr gegeben, obgleich auf dem Friedhof Umgestaltungsmaßnahmen und am Dorfgemeinschaftshaus Renovierungen dringend notwendig wären. Paul Kunz regte deshalb die Gründung eines Arbeitskreises „Dörfliches Leben Gehlert“ an, um unter dem Motto „Unser Dorf hat Zukunft“ Mitbürgerinnen und Mitbürger zu gewinnen, die zu ehrenamtlicher Mitarbeit bei gemeindlichen Vorhaben bereit sind. Er stellte mit einigen Beispielen die Zielsetzungen dieses Arbeitskreises vor, zu dessen Gründungsversammlung für Freitag, den 07.04.06, 19.30 Uhr, ins Dorfgemeinschaftshaus eingeladen wird. Er rief dazu auf, trotz der angespannten Haushaltslage mit Optimismus und im Vertrauen auf die gemeinsame Stärke die künftigen Herausforderungen anzugehen.

Verbandsbürgermeister Peter Klöckner unterstützte dieses geplante Vorhaben und strich besonders die Vorteile der Eigenständigkeit der Gemeinden heraus, in denen die ehrenamtlichen Tätigkeiten der Bewohner in Zeiten knapper Kassen vieles zum Nutzen der Gemeinschaft bewirken können. Er zeichnete ein positives Bild von der künftigen Entwicklung von Stadt und Verbandsgemeinde Hachenburg. Insbesondere verwies er auf die Bedeutung der strukturellen Verbesserungen sowie die Betreuungsanbote für Kinder, um infolge des demographischen Wandels rückläufige Einwohnerzahlen zu verhindern. Anschließend beantwortete er spezielle Fragen aus der Zuhörerschaft.
Forstdirektor Harald Hericks informierte die Versammlung ausführlich über die geplanten Veränderungen in der Forstverwaltung und den Neuzuschnitt der Forstreviere. Er stellte Herrn Hans-Günter Mohr als künftigen Technischen Produktionsleiter (TPL) im Bereich der Verbandsgemeinde Hachenburg vor und erläuterte das veränderte Personalkonzept, von dem finanzielle Einsparungen erhofft werden.
Nach der Beantwortung weiterer Fragen aus der Versammlung dankte Paul Kunz den Besuchern für ihre Teilnahme und ihr Interesse an der Gemeindepolitik.
 

 

Führungswechsel bei der Freiwilligen Feuerwehr Gehlert

Im Rahmen der Einwohnerversammlung am 08.03.06 wurden der Wehrführer Gerhard Wirth und sein Stellvertreter Norbert Müller von Ortsbürgermeister Paul Kunz für ihre langjährige Tätigkeit in der Feuerwehr geehrt. Gerhard Wirth war seit 1989 Leiter der FFW Gehlert, Norbert Müller seit 1992 stellvertretender Wehrführer. Beide beendeten diese Tätigkeiten, bleiben aber weiterhin aktive Mitglieder in der Feuerwehr. Paul Kunz dankte beiden mit einem Präsent für ihre ehrenamtliche Arbeit und hob dabei besonders die positive Bedeutung der Feuerwehr für die Dorfgemeinschaft hervor. Als ihre Nachfolger stellte er der Versammlung Detlef Liese als Wehrführer und Hubertus Kunz als stellvertretenden Wehrführer vor und wünschte ihnen Erfolg in ihrer neuen Funktion.


VG-Bürgermeister Peter Klöckner (links) und Ortsbürgermeister Paul Kunz (rechts) dankten Gerhard Wirth (2. von rechts) und Norbert Müller (3. von links). Neuer Wehrführer ist Detlef Liese (2. von links), sein Stellvertreter Hubertus Kunz (3. von rechts).
 

 
 
Seniorenfeier in harmonischer Atmosphäre

Viele Senioren waren wieder der Einladung des Ortsgemeinderates zur alljährlichen Adventsfeier im Dorfgemeinschaftshaus gefolgt und konnten sich in harmonischer und besinnlicher Atmosphäre an den abwechslungsreichen Darbietungen erfreuen. Den musikalischen Auftakt übernahmen die „Bläser-Kids“ der Altstädter Dorfmusikanten unter der Leitung von Herrn Thomas Schmidt. Ortsbürgermeister Paul Kunz, der durch das Programm führte, sprach in seiner Begrüßung den Wunsch aus, dass diese Feier für alle Gäste der besinnliche Abschluss der langen Reihe von Veranstaltungen im Jubiläumsjahr der Gemeinde sein möge und als ein Dankeschön an die Senioren für ihr Interesse und ihre Teilnahme am Gemeindeleben verstanden werde. Der Gemischte Chor Gehlert unter der Leitung von Herrn Volker Siefert erfreute das Publikum mit Adventsliedern und animierte mit einem Potpourri zum Mitsingen. Gedichte besinnlichen Inhalts wurden von Frau Elfriede Mengel vorgetragen, bevor die Kindertanzgruppe des SV Gehlert unter Leitung von Frau Nancy Reinscheid dem Publikum ein musikalisches Winterspiel präsentierte. Spontan vorgetragene Gedichte der Kinder Helena Klauck und Jamie Kühn ernteten einen besonderen Applaus.
Die nachfolgende Pause nutzten die Gäste zur Unterhaltung bei Kaffee und Kuchen.
Den zweiten Teil des Programms eröffnete die Klasse 2 der Grundschule Hbg.-Altstadt, die zusammen mit ihrer Klassenlehrerin Frau Mohseni das Adventsspiel „Die Herbergssuche“ einstudiert hatte.


Paul Kunz bedankte sich bei den Schulkindern, die für ihr Weihnachtsspiel viel Applaus erhielten.
 

Die „Westerwald-Buben“ unter der Leitung von Herrn Heinz Höhn trugen zunächst Weihnachtslieder aus Mähren und Spanien vor, bevor sie mit Liedern aus ihrem Jubiläumsprogramm an die gelungene Gemeindefeier im Sommer erinnerten. Zum Programmabschluss erfüllten die Jagdhornklänge der Bläsergruppe Alsdorf-Hachenburg den Saal. Diese Musikergruppe verbindet eine lange Freundschaft mit der Gemeinde Gehlert und sie versprach auch im nächsten Jahr ihre Teilnahme an dieser Feier. Abschließend wünschte Paul Kunz allen Senioren eine besinnliche Weihnachtszeit und ein gesundes und zufriedenes neues Jahr. Er kündigte für das nächste Jahr die Einladung zu einem regelmäßigen Seniorentreff im Gemeindehaus an. Als kleines Geschenk erhielt jeder Gast eine gefüllte Weihnachtstüte. Herr Horst Kapp dankte allen Mitwirkenden und Helfern im Namen der Gäste für die Bewirtung und das unterhaltsame Programm. Die gesammelte Spende wird über die Gemeindeverwaltung einem guten Zweck zugeführt.

Allen Gästen sei nochmals für ihre Teilnahme und allen Mitwirkenden für ihre Programmbeiträge herzlich gedankt. Ein besonderer Dank auch allen, die einen Kuchen gespendet haben oder bei Dekoration und Bedienung halfen.
 

Adventssingen in vorweihnachtlicher Atmosphäre

Der Gemischte Chor Gehlert hatte zum ersten Adventssingen auf den Brunnenplatz eingeladen und viele folgten dieser Einladung. Als Geschenk an die Gemeinde in ihrem Jubiläumsjahr wollte der Chor dieses Adventssingen verstanden wissen, jedoch wird diese Veranstaltung wegen der guten Resonanz sicher im nächsten Jahr eine Fortsetzung finden.

Mit Advents- und Weihnachtsliedern erfreute der Chor unter Leitung von Volker Siefert seine Zuhörer und konnte anschließend mit einem Potpourri der bekanntesten Adventslieder auch die Besucher zum Mitsingen animieren. Ergänzt wurde das musikalische Programm durch die „Westerwald-Buben“ unter Leitung von Heinz Höhn. Ortsbürgermeister Paul Kunz  dankte allen Mitwirkenden für dieses vorweihnachtliche Geschenk, denn der Erlös fließt in die Gemeindekasse. Ebenso dankte er den Besuchern für ihr Interesse und ihre erneute Unterstützung dieser Jubiläumsveranstaltung.

Parallel zum musikalischen Programm wurden die Gäste angemessen der kalten Witterung mit heißem Glühwein und köstlichen Waffeln bewirtet.

Allen Mitwirkenden und ihren Helfern sei nochmals herzlich gedankt für diese erfolgreiche Veranstaltung in vorweihnachtlicher Atmosphäre.

 

 

Eine kleine Fotogalerie von unserem Festwochenende finden Sie unter dem Link "Jubiläumsfest 2005"

 
   
Erste Chronik der Gemeinde Gehlert

Nachdem unser Chronikteam (Heinz Höhn, Antonius Kunz, Johannes Kunz, Markus Kunz und Paul Kunz) über Jahre hinweg die Archivalien zur Geschichte unseres Dorfes ausgewertet hatte, konnte die aus dieser Arbeit entstandene erste Chronik unserer Gemeinde am 02.09.05 während des Kommersabends vorgestellt und erstmals zum Verkauf angeboten werden. Das 560 Seiten umfassende Buch beinhaltet die interessantesten und bisher meist unbekannten Details aus der Geschichte unseres Ortes und seiner Bewohner. Die Texte sind durch zahlreiche Fotos aus unserem Gemeindefotoarchiv illustriert. Genauere Informationen zum Inhalt der Chronik sind dem unten aufgeführten Verzeichnis zu entnehmen.
Der Preis der Chronik beträgt 29,90 €.
Die Chronik fand großes Interesse, so dass die 1. Auflage nach kurzer Zeit bereits vergriffen war. Eine Neuauflage ist z. Z. aus finanziellen Gründen noch nicht möglich.

 

Inhaltsverzeichnis

Vorwort 9          Zur Einführung 10

Die Siedlung in ihrer Entwicklung

Von Geilinrode nach Gehlert 13
Der Hof des Klosters Marienstatt bei Gehlert 17
Nassauer, Preußen und Rheinland-Pfälzer – die Gehlerter als Untertanen und Bürger 79
Zur Geschichte der Gemeindeverwaltung 85
Von Geilo bis zur 600-Seelen-Gemeinde. Die Einwohnerentwicklung in Gehlert 95
Zur Entwicklung der Bebauung  in Gehlert 105
Vom Vicinalweg zur Kreisstraße. Straßen und Wege in der Gemarkung Gehlert 119
Wie das Dorf zu seinen Straßennamen kam 125

Natur und Landschaft

Die Gaben der Natur
Naturräumliche  Grundlagen 129
Viele Namen – ein Bach  141
Gehlerter Wasser - eine begehrte Spezialität 147
Spuren der Dorfgeschichte - Boden- und Kleindenkmäler in der Gemarkung Gehlert 153
Die Landschaft hat viele Namen – Flurnamen in der Gemarkung Gehlert 169

Von Ackerbau und Viehzucht

Die Nassauische Konsolidation in Gehlert 231
Landwirtschaft im Rückblick 237
Consumverein und Bezugs- und Absatzgenossenschaft. Genossenschaftliche Selbsthilfeeinrichtungen in Gehlert  245
Vom Dreschflegel zum   Mähdrescher 249
„Kraut-Host, Kuhfuß und Königlicher Dickstiel“. Obstbau in Gehlert 255
„Glucksen, Sperrzeiten und Eiergroschen“. Hühnerhaltung in Gehlert  261
Verfolgung eines Unterirdischen: Der Maulwurffang  269
Rund um die „Erbjern“ 273

Wald und Wild

Von der Jagdfron zum gemeinschaftlichen Jagdbezirk. Das Jagdwesen in Gehlert 285
Fliegende Mäuse im Gehlerter Wald 291
Der Gehlerter Wald 293

Kriegs- und Vorkriegszeit

Owei, de Franzusen! Kriegsschäden im Koalitionskrieg 1795 303
Gehlert im Ersten Weltkrieg 311
Gehlert in der NS-Zeit 323
„Lass uns lieber über den Frieden reden!“. Erlebnisse Gehlerter Soldaten im Zweiten Weltkrieg 337

Einrichtungen der Gemeinde

Vom Kirchhof zum Friedhof. Totengedenken im Wandel 349
Die Gehlerter Feuerwehr 357
Die Kehrseiten des Fortschritts – Abwasser und Abfall 363
Die Schule in Gehlert- eineChronik erzählt 367

Handwerk und Gewerbe

Einkaufen vor der Haustüre 429
Urlaubsgäste in Gehlert 439
Die Geschichte der Gehlerter Mühle 443
Die Gehlerter Steinbrüche 451
Haupt- und Nebenerwerb, Handwerk und Gewerbe in Gehlert 459

Alltag im Wandel

Das schlechte Kalb und 20 Karren Mist als Erbstücke.
Besitzverhältnisse und Alltagskultur im frühen 19. Jahrhundert 467
Aufbruch in die Moderne -  Strom für das Dorf  485
„Landleute, seid vernünftig ...!“.  Das Telefon kommt nach Gehlert 495
Brotbacken im Backhaus 499
„Gehlerter Platzfräßer“ 509

Vereine und Geselligkeit

Singverein Eintracht Gehlert – der erste Verein im Dorf  513
„Liebe und Treue zu Kaiser und Reich“ – der Kriegerverein Gehlert 517
Der FC Gehlert – der erste Sportverein  523
54 Jahre Sportverein Gehlert 527
Ein Hauptfest – Die Gehlerter Kirmes  535
 
Anmerkungen  545
Quellen und Literatur 551

   
Gemeinsame Kartoffelernte im Jubiläumsjahr

Die im Frühjahr in einer gemeinsamen Aktion gesetzten Kartoffeln konnten nun von ihren Besitzern geerntet werden.

Jung und Alt machte die ungewohnte Arbeit Spaß, zumal die Geselligkeit nicht zu kurz kam.

   
Mähen für das Jubiläumsfest
Eine gelungene Veranstaltung im Rahmen der Vorbereitungen war das Mähen von Getreide zum Dekorieren beim Fest. Viele Helfer hatten sich am Feld an der Alten Poststraße eingefunden, um mit der Sense in alter Art das Getreide zu mähen oder die Garben zu binden. Zahlreiche Zuschauer konnten feststellen, dass die Helfer nichts von den in früherer Zeit erlernten Tätigkeiten vergessen hatten.

Ein Teil der Helfer versammelte sich um den Oldtimer-Trecker (Deutz Bj. 1952

Nach getaner Arbeit saßen alle in gemütlicher Runde bei einer guten Suppe und erfrischenden Getränken zusammen.
Einen musikalischen Abschluss bildete der Vortrag von Volksliedern mit Trompete durch Werner Göbler und Berthold Seifer.

   

„Treffpunkt Wald“ – ein erfolgreicher Aktionstag

Viele Besucher folgten der Einladung zum „Wald-Aktionstag“, einer weiteren Veranstaltung in der Reihe „750 Jahre Gehlert“. Unter der Schirmherrschaft von Verbandsbürgermeister Peter Klöckner und in Kooperation zwischen der Gemeinde Gehlert und dem Forstamt Hachenburg wurden auf einem großen Areal interessante Aktionen zum Thema „Wald und Holzernte“ gezeigt.

Eindrucksvoller hätte der Gegensatz zwischen der Holzernte früher und heute nicht dargestellt werden können: hier mühsames Holzschleppen mit dem Pferd, dort der Einsatz computergesteuerter Holzerntemaschinen.
Nach dem Bestaunen der modernen Maschinen kam auch die Geselligkeit nicht zu kurz.

Neben den Demonstrationen zur beschwerlichen Waldarbeit in früheren Zeiten und dem Einsatz von Langholz-Lkw und Spezialschleppern der örtlicher Firma Hans-Peter Motzfeld sowie moderner Holzerntemaschinen wurde vieles an Aktionen und Informationen zu den Themen „Energieholzgewinnung“, „Waldpflege“, „Tiere des Waldes“ und „Kunst mit der Motorsäge“ gezeigt. Die Besucher konnten sich außerdem über Geräte zur Holzaufbereitung informieren, den Baumsteiger in luftiger Höhe bei seiner Arbeit beobachten oder am Stand des Imkervereins Hachenburg emsige Bienen in ihrem Stock bestaunen. Besondere Attraktionen waren auch der Schießstand und die Greifvogelschau. Ein interessanter Wald-Erlebnisparcours und das Stockbrotrösten am Lagerfeuer zogen besonders die Kinder an.
Insgesamt war es eine interessante und rundum gelungene Veranstaltung.
Ein herzliches Dankeschön gilt unserem Revierförster Herrn Edgar Ferger und seinen Mitarbeitern, die diesen Tag bestens vorbereitet und organisiert hatten. Ein besonderer Dank auch den vielen freiwilligen Helfern, vor allem aber den Firmen und Arbeitern, die unentgeltlich ihre Maschinen zum Einsatz brachten und damit den Besuchern einen interessanten Einblick in ihre Arbeit boten.

   
Gut besuchte Pfingstkirmes in Gehlert

Guten Anklang fand in diesem Jahr die Gehlerter Pfingstkirmes. Bestens vorbereitet durch die Kirmesgesellschaft und mit neuen Programmpunkten anlässlich des Ortsjubiläums "750 Jahre Gehlert" war es ein gelungenes Fest für Jung und Alt.


Großen Beifall bekam die neu formierte "Kirmestanzgruppe" unter Leitung von Birgit Richter.
 

Der Besuch befreundeter Kirmesgesellschaften während des Montagsfrühschoppens gehört zur Tradition.

Der Vortrag eines alten Gehlerter Kirmesliedes durch Gerda Schmidt erntete besonderen Applaus.
 
Vorbereitung auf Jubiläumsfest laufen

Die Vorbereitungen auf das Jubiläumsfestwochenende "750 Jahre Gehlert" Anfang September 2005 laufen auf Hochtouren. Der alte Dorfbackes wurde von einer Gruppe, bestehend aus Gemeindratsmitgliedern und weiteren Helfern, "angestocht", um Rezepte von "Gehlerter Platz" und "Gehlerter Knörzjer" auszuprobieren, um sie beim Jubiläumsfest als besondere Leckerbissen anzubieten.


Der gut vorbereitet Teig wird zu "Gehlerter Knörzjer" geformt.

Unser Bäcker Begim ist mit seiner Arbeit zufrieden.

Nach getaner Arbeit werden die gelungenen Backergebnisse verspeist.
   
Fußballmeister 2005

Der SV Gehlert kann sich über die Saisonmeisterschaft der Kreisliga C seiner Fußballmannschaft und den damit verbundenen Aufstieg in die Kreisliga B freuen.


Die Mannschaft freut sich über die errungene Meisterschaft.


Anschließend wird mit Spielerfrauen und Fans zünftig gefeiert.

   
   
Aktionstag „Kartoffeln setzen wie früher“ fand großes Interesse

Der Wettergott meinte es gut und viele kamen zum Feld am Hohlweg in Gehlert, um selbst von Hand ihre Kartoffeln zu setzen oder einfach nur bei der Aktion dabei zu sein. Nach der Begrüßung und einer kurzen Einführung durch Ortsbürgermeister Paul Kunz begann unter der Regie von Landwirt Michael Zimmer das Kartoffelsetzen nach altbäuerlicher Art. Nachdem Heinz Müller mit seinem Oldtimer-Trecker „Bautz“ (Baujahr 1956) und seinen Helfern Paul Christian, Klaus Kunz und Horst Schäfer am „Hahnplooch“ die Furchen gezogen hatte, konnte das Saatgut ausgelegt werden. Für die Schüler einer Klasse der Grundschule Hachenburg war dies eine neue Erfahrung und die Kinder waren unter Mithilfe der Eltern mit Eifer dabei, „ihre Reihe zu setzen“. Aber auch für die meisten anderen „Kartoffelsetzer“ war es zwar eine ungewohnte, aber schöne Arbeit.


Eifrig begannen die Kinder mit der Arbeit.

 Nach dem „Zoföhren“ konnte jeder „Hobbybauer“ seine Reihe mit einem Namensschild versehen. Denn jeder muss sich nun in den nächsten Monaten um „seine“ Kartoffeln kümmern und die Reihen säubern, damit die Ernte im Herbst erfolgreich wird.

      

Jung und Alt machte die Arbeit gleichermaßen Spaß.

 

 

Zum Abschluss wurde auf dem Rest des Ackers von Günter Schneider Getreide von Hand ausgesät und von Paul Christian eingeeggt.
Nach getaner Arbeit wurden noch lange bei Imbiss und Getränken Erinnerungen an die Arbeit in der Landwirtschaft früher ausgetauscht.
Nun hoffen alle auf eine gute Ernte und ein schönes Kartoffelfest im Herbst.

   
Großes Interesse an der Geschichte unseres Dorfes und seiner Bewohner
- Grenz- und Flurwanderung am 2. April 2005 -

Mit einer Grenz- und Flurwanderung startete die Gemeinde Gehlert ihre Jubiläumsveranstaltungen anlässlich der urkundlichen Ersterwähnung des Dorfes vor 750 Jahren.
Weit über 100 Personen konnte Ortsbürgermeister Paul Kunz im Dorfgemeinschaftshaus zu dieser Auftaktveranstaltung begrüßen.

Die von Markus Kunz geleitete Wanderung führte zunächst in die Hofwiese. Hier weisen Flurnamen und Hüttenlehmreste auf den ehemaligen Hof des Klosters Marienstatt hin. Der Hof umfasste weite Teile der Gehlerter Gemarkung. Seine Bewirtschafter mussten alljährlich Pachtleistungen nach Marienstatt liefern, darunter auch immer ein Schwein, wie Markus Kunz anschaulich zu berichten wusste.


Mit großem Interesse verfolgten die Zuhörer die Ausführungen von Markus Kunz.
 
Während die meisten Teilnehmer zu Fuß marschierten, konnten sich die älteren Teilnehmer mit einem Planwagen fahren lassen.

Bei herrlichem Frühlingswetter machte das Wandern großen Spaß.
 
Grenzsteine aus Trachyt als Zeugen der lang anhaltenden Gerichtsprozesse des Klosters mit der Stadt Hachenburg und der Gemeinde Gehlert fand man anschließend an der sogenannten Alten Poststraße an der Gehlerter Gemarkungsgrenze.

Von dort führte der Weg in die Pfingsterlen auf die Gehlerter Heide. Mitten im heutigen Wald weisen lang gestreckte Basaltsteinwälle auf die bis ins 19. Jahrhundert betriebene sporadische Ackernutzung auf den entwaldeten Heideflächen hin. Das Hacken des Heidebodens und die Einsaat von Getreide zeigten der Wandergruppe die Wirtschaftsweise der Vorfahren.
Nach der Besichtigung einer alten Farberdegrube und Hinweisen zu historischen Viehtriften in der Gemarkung ging es dann in das Waldgebiet Schmitteborn. Kreisrunde Verebnungen im Wald und Reste von Holzkohle verrieten hier die frühere Praxis der Köhlerei. So hüllte sich denn auch die geschichtsinteressierte Wandergruppe in dichten Rauchschwaden, als die „Köhlerknechte“ Lukas und Julius einen eigens aufgebauten kleinen Holzkohlenmeiler anzündeten.


Sogar ein kleiner "Kohlenmeiler" wurde zur Veranschaulichung angezündet.
 
Gleich nebenan besichtigte man nun den eigentlichen Schmitteborn, einen Quellaustritt, an dem im Mittelalter Eisenerz in einfachen Lehmöfen geschmolzen wurde. Schlackenreste und Holzkohle wurden hier als Spuren dieses historischen Wandergewerbes entdeckt.
Von hier aus führte die Wanderung schließlich zum Metzgeshöfchen, wo im Wiesental die Überreste einer kleinen mittelalterlichen Hofsiedlung besichtigt wurden.
Zum Abschluss trafen sich alle wieder im Gemeindehaus, wo bei Imbiss und Getränken und einer von Johannes Kunz präsentierten Schau von Bildern des Gemeindearchives die Veranstaltung ausklang.

Es ist zu wünschen, dass die weiteren Jubiläumsveranstaltungen in diesem Jahr auf gleich großes Interesse stoßen.

 
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